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Smart Home: Lautsprecher von verschiedenen Herstellern miteinander verknüpfen – so geht’s!

Smart Home Lautsprecher verbinden Beitragsbild
Bild: pixabay.com
(Beitragsbild: © 2020 pixabay.com)

Der Markt ist relativ gut mit smarten Lautsprechern für das Smart Home besetzt, doch man kann Produkte verschiedener Hersteller nur schwer miteinander für den Musikgenuss koppeln. Ich fand dennoch einen Weg, wie das ganz einfach möglich ist.

Jetzt werden manche bestimmt meinen, dass AirPlay 2 dieses Problem eh lösen könne – warum deshalb ein ganzer Artikel zu diesem Thema? Ja, es stimmt. Lautsprecher mit AirPlay 2 können einfach miteinander verbunden werden, selbst dann, wenn die Produkte nicht vom gleichen Hersteller kommen. In manchen Fällen mag das auch ausreichen, doch wenn man zum Beispiel einen Speaker von Google, ist der Ofen schnell aus.

Die Lösung: Das Programm Airfoil

Es gibt zum Glück ein kleines Programm für den Mac, das Airfoil heißt und hier Abhilfe schafft. Ihr könnt es hier herunterladen. Airfoil nimmt den Sound eines gewählten Programmes und spielt diesen auf Lautsprechern, die sich im gleichen Netzwerk befinden, ab. Dabei werden der Apple TV, der HomePod, der HomePod mini, AirPlay-2-Hardware, Sonos-Geräte, Lautsprecher von Google und Bluetooth-Audiogeräte unterstützt.

Bei der Installation müsst ihr Airfoil die Interaktion mit dem System erlauben. Das könnt ihr in den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Sicherheit“ tun. Gebt dafür Euer Kennwort ein und klickt danach auf „Erlauben“. Es erscheint eine Meldung, die darauf hinweist, dass der Mac neu gestartet werden müsse. Kommt dieser Aufforderung nach und öffnet nach dem Neustart das Programm.

Smart Home Airfoil

So ähnlich sieht Airfoil beim ersten Öffnen aus. (Screenshot: TechnikNews)

In der App werden nun alle gefundenen Lautsprecher und Kopfhörer aufgelistet. Wählt nun die Geräte, auf denen ihr das Audio gerne ausgeben wollt, durch einen Klick auf das Symbol rechts aus. Zusätzlich müsst ihr noch bestimmen, von welcher Quelle die Medien kommen. Hier gibt es gleich mehrere Möglichkeiten, beispielsweise kann man eine laufende App, eine bestimmte App oder den Sound des gesamten Systems als Quelle ernennen.

Für das perfekte Sound-Erlebnis gibt es noch eine ganze Reihe an zusätzlichen Einstellungen. Nicht nur könnt ihr die Lautstärke für jeden Speaker individuell bestimmen, Airfoil bietet auch Equalizers und weitere ähnliche Dinge.

Airfoil ist beim Download kostenlos, allerdings braucht man eine kostenpflichtige Lizenz, um das Programm richtig nutzen zu können. Nach 10 Minuten bei jedem Öffnen verschlechtert sich sonst nämlich die Soundqualität.

Möglichkeiten für Windows-Nutzer

Airfoil für Windows wurde vor gut einem Jahr leider eingestellt. Besitzer einer Lizenz können das Tool zwar noch weiterhin verwenden beziehungsweise auch herunterladen, es sollte laut der Webseite des Anbieters noch funktionieren. Allerdings verkaufen die Entwickler keine Lizenzen mehr und es findet auch keine Weiterentwicklung mehr statt. Bei meiner Recherche konnte ich leider keine Alternative finden, die mit denselben Funktionen wie Airfoil kommt. TuneBlade kommt wohl am dichtesten an das Gesamtpaket des Tools für den Mac heran. Hier werden AirPlay- und Sonos-Lautsprecher, jedoch keine von Google, unterstützt.

Schade auf jeden Fall, dass Airfoil eingestellt wurde.

Disclaimer: Dieser Artikel wurde nicht durch Rogue Amoeba, die Entwickler von Airfoil, unterstützt oder gesponsert.

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David Haydl

David wohnt in Graz und ist nun schon seit mehr als drei Jahren bei TechnikNews. Seit Kurzem trägt er auch den Titel des Chefredakteurs, worauf er total stolz ist. Er versorgt die Seite regelmäßig mit News, Testberichten und dem TechnikNews Weekly, dessen Einführung seine Idee war. In seiner Freizeit liest er gelegentlich, hört viel (und eindeutig zu laut) Musik und einige Podcasts zu allen möglichen Themen zwischendurch und geht gerne Laufen. Die restliche Zeit, die dann noch übrig bleibt, genießt er mit seiner bezaubernden Freundin oder vor der laufenden Glotze.

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