Folgen:

Fitbit Charge 4 vorgestellt: Neue Features, gleicher Preis

Fitbit Charge 4 Beitragsbild
Bild: Fitbit
(Beitragsbild: © 2020 Fitbit)

Trotz der Übernahme von Google hat Fitbit heute ein neues Produkt vorgestellt. Beim Fitbit Charge 4 handelt es sich um den Nachfolger der beliebten Fitnesstracker-Reihe, der erstmals mit GPS kommt. Alle Infos.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich den Vorgänger des Fitbit Charge 4, den Charge 3, getestet. Schaue ich mir so die Pressebilder an, unterscheidet sich das neue Modell optisch quasi nicht von dem alten. Das gesamte Gerät ist immer noch ein kompaktes Band mit einem kleinen Touchscreen auf der Oberseite. Für manche Bedienungen hat auch der neue Charge 4 einen kapazitiven Button auf der linken Seite. Das Gehäuse selbst scheint wieder aus Aluminium zu bestehen, das in den Farben Schwarz (Black), Violet (Rosewood) und Schwarz/Blau (Storm Blue/Black) verfügbar ist. Wie man das auch schon fast erwartet, ist das Band gegen das Eintreten von Wasser geschützt.

Update: Wie Fitbit mir mitgeteilt hat, besteht das Gehäuse diesmal aus Kunststoff und nicht aus Aluminium.

Fitbit Charge 4

Der Charge 4 sieht dem vorherigen Charge 3 sehr ähnlich. (Bild: TechnikNews)

Fitbit Charge 4: Ausstattung

Die wohl größte Neuerung bei diesem Wearable ist, dass Fitbit wieder einmal einen GPS-Sensor verbaut hat. Zuletzt hat man dies bei der Fitbit Ionic getan, und seither habe ich dieses Feature vermisst. Es ist nun also theoretisch möglich, Workouts komplett ohne das Smartphone zu tracken. Strecken werden dabei automatisch aufgezeichnet und mit der Fitbit-App synchronisiert. Zwar gibt es nun auch für die Charge-Reihe einen Spotify-Support, allerdings wieder nur in dem Rahmen, wie es bei der Fitbit Versa 2 der Fall war – mehr dazu in meinem Testbericht zu diesem Produkt.

Den Herzfrequenzsensor, die Schlaferkennung und das Aufzeichnen der Schritte und zurückgelegten Etagen bekommt man natürlich auch hier wieder. Fitbit Pay ist auch wieder mit dabei.

Neu hingegen sind die „Aktivzonenminuten“. Damit bewirbt der Hersteller ein Feature, das den Nutzer für jede Bewegungsminute mit solchen Punkten belohnt. Je nachdem, wie intensiv diese Aktivitäten sind, bekommt man mehr oder weniger von diesen Punkten. Das Ganze soll also zur Motivation beitragen. So etwas ähnliches haben wir zum Beispiel schon von Google Fit gesehen. Die Aktivzonenminuten werden dann mit allen anderen wichtigen Fitnessinformationen in der App gezeigt. Das Feature kommt erstmal auf dem Fitbit Charge 4 zum Einsatz und später dann auch auf anderen Devices.

Der Akku soll wieder sieben ganze Tage durchhalten. Das kann ich mir gut vorstellen, da das beim Vorgänger auch schon zugetroffen hat.

Fitbit Charge 4: Preise und Verfügbarkeit

Der neue Charge 4 ist ab April 2020 für 149,95 Euro in den oben genannten Farben verfügbar. Die Special Edition ist für 169,95 Euro mit einem zusätzlichen Band in Granite Reflective zu haben. Weiters hat Fitbit wieder eine Menge an Wechselarmbändern im Angebot. Preislich starten diese bei 29,95 Euro.

Empfehlungen für Dich

David Haydl

David wohnt in Graz und ist nun schon seit über einem Jahr bei TechnikNews. Er ist der, der die meiste Zeit über diverse Neuigkeiten aus der Technikwelt schreibt. Doch auch Testberichte und Ausgaben des TechnikNews Weekly, dessen Einführung seine Idee war, erscheinen von ihm regelmäßig. In seiner Freizeit liest er gelegentlich, hört viel (und zu laut) Musik und geht gerne Laufen. Verbringt oft auch nur Zeit mit seiner bezaubernden Freundin oder vor der laufenden Glotze.

David hat bereits 755 Artikel geschrieben und 89 Kommentare verfasst.

Web | Facebook | Twitter | Insta | Snap | Paypal-Kaffeespende | MacBook Pro 15" (2019) | iPhone 11
Mail: david.haydl|at|techniknews.net | bitte NICHT für allgemeine Anfragen, Kooperationen! Hier lang: Kontakt

Was meinst du?

avatar
  Benachrichtigungseinstellungen  
Benachrichtigungen über